Archiv für September 2011

Livemusik zum Ärzte-Kongress

Dienstag, 20. September 2011

Ebenfalls am 16.9. waren wir dann abends zu Gast in der Villa Haar in Weimar. Hier fand im Rahmen des 21. Deutschen Hautkrebskongresses ein Gesellschaftsabend statt. Wir waren zuständig für die Musik zum Empfang, zum Dinner und zur anschließenden Party. Da auf zwei Etagen gegessen wurde, haben wir mit Hilfe der Firma adapoe unser Musiksignal auch in die zweite Etage übertragen. Im Erdgeschoss wurde dann schließlich getanzt. Und wie! Wir hätten auf einem Ärztekongress nicht so ein tanzfreudiges Publikum erwartet – wir haben da schon ganz andere Sachen erlebt. Aber die Teilnehmer der Ado-Tagung waren super drauf und ab dem Song „I gotta feeling“ gab es kein Halten mehr. Das war für uns als Band wirklich sehr schön und wir danken allen Gästen für den stimmungsvollen Abend und die netten Worte! Leider mussten wir Punkt 1 Uhr aufhören (Auflage wegen der Anwohner), hätten aber gerne noch bis in die frühen Morgenstunden weiter gespielt. Also liebe Mediziner: vielen Dank ! 🙂

Aber – und soviel Ehrlichkeit sei uns erlaubt – gab es am Ende für uns noch einen Wermutstropfen: Die Verantwortlichen der Villa Haar erwiesen sich als ausgesprochen unfreundlich, verweigerten uns als Band am Ende der Veranstaltung Getränke (nichtmal ein Glas Wasser) und schließlich wurden wir während des Abbaus doch recht forsch gebeten, endlich „hin“ zu machen. Obwohl zwischen dem letzten Ton Livemusik und dem Verstauen unseres letzten Equipments im Hänger keine 40 Minuten vergangen waren – inklusive Umziehen und der Verabschiedung des Veranstalters. Das Licht vor der Villa wurde auch abgeschaltet, so daß wir den Hänger in völliger Dunkelheit beladen mussten. So bleibt für uns als Band leider ein fader Nachgeschmack. Schade!

Stimmung! 🙂

2 Tage Firmenevent in Gotha

Montag, 19. September 2011

Am 15. und 16. September wurden wir vom Konzern voestalpine für ein Firmenevent in Gotha engagiert.  Vorangig ging es dabei um Hintergrundmusik, wobei sich nicht verhindern ließ, daß am Ende doch getanzt wurde. Und das bei einer Frauenquote von deutlich unter 10%! Uns hat’s gefreut – auch wenn es vom Tanz wiedermal keine Bilder gibt, was den tanzenden Herren aber wahrscheinlich entgegen kommt 😉

Hochzeit auf Burg Namedy

Montag, 12. September 2011

Durch die vielen Auftritte in letzter Zeit ist unser Blog etwas zu kurz gekommen, so geht das natürlich nicht! Deswegen wollen wir heute mal wieder von einer tollen Hochzeit berichten. Martin und Tanja hatten sich für ihre Feier eine wunderschöne Location ausgesucht: Burg Namedy (nahe Koblenz), direkt am Rhein. Uns als Band hat dieser Auftritt logistisch so einiges abverlangt, denn es galt ingesamt 5 Locations zu bespielen! Und das ging so:

9 Uhr trafen wir auf der Burg ein, um unser Equipment für die standesamtliche Trauung vorzubereiten. 11 Uhr startete diese und wir spielten neben klassischen Stücken (Ave Maria von Bach und andere) auch „Ein Kompliment“ – ganz akustisch und unplugged. Danach fuhren wir in die Kirche (wunderschön: der Mariendom in Andernach), um dort das Equipment für die kirchliche Trauung aufzubauen. Parallel dazu baute unser Techniker Stefan auf Burg Namedy schon das Equipment für den anschließenden Sektempfang auf. Hier arbeitete alles Hand in Hand und wir waren froh, daß wir sämtliches Equipment doppelt besitzen, vom Piano über Boxen bis hin zu den Mikrofonen. In der Kirche gab es dann unplugged „Dir gehört mein Herz“ und „Ich kenne nichts (das so schön ist wie Du)“ zu hören. Dann hieß es flugs abbauen und wieder die 7 km zurück zur Burg fahren. 10 minuten bevor die Gäste zum Sektempfang hier wieder eintrafen waren wir wieder spielbereit und dann gab es 30 Minuten feinste klassische Musik von Beethoven, Mozart & Co.

Schließlich kam unsere Sängerin Cita hinzu und wir spielten zusammen in einer weiteren Location – dem Spiegelsaal – über 3 Stunden Dinnermusik. Währenddessen hatte Stefan im Nebenraum („Rittersaal“) unsere große Anlage für den späteren Tanz aufgebaut. So konnte es direkt und ohne Verzuögerungen nach der Dinnermusik mit dem Tanz weiter gehen, ehe dann gegen 3 Uhr die letzten Töne verklungen waren.

Wir geben zu: als wir dann gegen 5 Uhr in unsere Betten fielen, waren wir doch recht k.o. 😉 Aber auch stolz, daß wir diese kleine logistische Herausforderung gemeistert haben. Besonders ohne Stefan wäre dies nicht zu schaffen gewesen! Deshalb mal an dieser Stelle an unseren Techniker – und Freund – Stefan ein riesiges Dankeschön! You’re simply the best! 🙂

Ohne ihn hätte das alles nicht geklappt: Unser Techniker, Freund und die gute Seele der Band - Stefan!