Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

„…sag mal, wo ist eigentlich meine Gitarre?“

Dienstag, 18. Januar 2011

Kleiner Nachtrag zum Auftritt in Kassel. Wir hatten gerade alles Equipment in den Fahrstuhl geladen, da sagte Sebastian diesen Satz: „Sag mal, wo ist eigentlich meine Gitarre?“ Innerhalb von Sekundenbruchteilen viel uns die Antwort dazu ein und gleichzeitig stellten sich mehrere neue Fragen. Die Antwort war einfach: In unserer Garage. Die Fragen, die sich hingegen auftaten, waren etwas verzwickter: 1. Wo bekommen wir jetzt noch schnell eine gute Gitarre her? 2. Hat jetzt (Samstag, 13 Uhr) noch irgendwo in Kassel ein Musikladen geöffnet? 3. Was wird der Spaß wohl kosten? Und die wichtigste Frage: Sind wir eigentlich noch zu retten? Wie kann man denn ohne Gitarre losfahren? In den nun fast 17 Jahren gemeinsamen Musizierens ist uns das natürlich noch nie passiert und wir würden wetten, daß es auch noch nicht vielen Bands so ergangen ist. Es gibt ja nicht so viel, an das man als Musiker denken muss  – das wichtigste sind nunmal die Instrumente.

Wie dem auch sei, nach anfänglichem Kopfzerbrechen haben wir dank des Tipps unserer lieben Kollegin Romana Reiff vom Duo Soulsonic einen Musikladen gefunden und auch eine gute (Akustik-) Gitarre auftreiben können. Dann wollen wir mal hoffen, daß wir beim nächsten Mal an alles denken und nicht unsere Köpfe zu Hause liegen lassen… 😉

Winter im Thüringer Wald

Montag, 03. Januar 2011

Zwischen Weihnachten und Neujahr waren wir, wie so viele andere auch, bei Schnee und Eis unterwegs. Erst in Gotha und dann von dort aus nach Würzburg und wieder zurück nach Mühlhausen. Obwohl es ja zur Zeit (Januar 2011) in Deutschland kaum einen Flecken geben dürfte, wo kein Schnee liegt und jeder wohl genug der weißen Pracht vor der eigenen Haustüre liegen hat, wollen wir dem geneignet Blogleser zwei kleine Impressionen nicht vorenthalten. Auch wenn das viele Umherreisen manchmal recht anstrengend ist, so sind wir doch froh, dass wir so viel von Deutschland sehen können. Und für solche Momente wie diese hier im Thüringer Wald sind wir wirklich dankbar.

Boxen-Test: Seeburg – KS Audio – Thomann – KME

Montag, 22. November 2010

Dieser Blogeintrag ist einmal für alle Musiker und Bands gedacht, die das Internet nach Vergleichen, Tests und Meinungen zu aktiven PA-Boxen durchsuchen. Wir selbst wollten uns schon lange eine vernünftige PA (für 50 – ca. 300 Personen) kaufen und haben zunächst auch das Internet nach Meinungen und Testberichten durchforstet. Aber das Beste ist natürlich immer: selbst anhören. Unser erklärter Lieblingsmusikladen Thomann ist aber leider ein ganzes Stück entfernt von uns und außerdem hatten wir schon einmal das Erlebnis, daß eine im Vorführraum als toll empfundene Box dann unter Realbedingungen nicht überzeugt hat. Wir wollten uns also nicht nur den Tagesausflug sparen, sondern auch in einem kleinen Saal testen, der akustische Ecken und Kanten hat und nicht so perfekt klingt wie ein akustisch optimierter Vorführraum.

Aus verschiedenen Gründen, die wir uns hier ersparen aufzuzählen, kamen die folgenden Kandidaten zum Einsatz:

1. 2x Seeburg acoustic line TSM 12 dp & 1x TSM Sub dp+

2. KS Audio Sat 3.0

3. KME Versio VL 750

4. Thomann the box PA302 A

Die Thomann Box war jahrelang unser Topteil. Eigentlich nur als Notlösung gekauft haben wir sie dann doch über 6 Jahre zusammen mit einem Seeburg 12-Zoll Subwoofer betrieben. Die Box klingt für den Preis (259,- Euro) wirklich sensationell. Aber so richtig super gut eben auch nicht und uns war klar, daß wir irgendwann etwas „amtliches“ brauchen. Daher nun im November 2010 unser Test mit 3 anderen hochwertigen Audiosystemen.

Um es kurz zu machen, hier unser (ganz persönliches und subjektives) Fazit:

1. Die Seeburg Topteile haben uns nicht überzeugt. Allein schon das umständliche Handling mit der Lautstärke Regelung – kein Drehregler, sondern Taster, mit denen man aus 4 Presets (-6, -3, 0 und +3 dB) auswählen kann. Der Klang war nicht schlecht, allerdings hatten wir immer das Gefühl, als hätte jemand Watte in die Box gestopft. Klarheit und Brillianz in den Höhen hat uns doch deutlich gefehlt. Mit etwas EQ am Pult wurde es besser, aber wir finden, daß eine Box, die einen Ladenneupreis von ca. 2500,- Euro (pro Box!) hat, muss auch ohne Eingriffe am EQ gut klingen. Was uns gefallen hat: Gewicht mit 21kg noch angenehm und die Griffe oben an der Box sind auch praktisch. Allerdings wäre zumindest ein seitlicher Griff noch sinnvoll gewesen, denn wenn man die Box auf einen Ständer heben will, gestaltet sich das ohne einen Griff an der Seite etwas schwierig.

Den Subwoofer dagegen finden wir vom Klang her toll, angenehm leicht, abgrundtiefer und trockener Bass. Zwar das gleiche Problem mit dem nicht vorhandenen Laustärke-Regler, aber das können wir verschmerzen.

Seeburg acoustic line TSM sub dp+

TSM Sub & TSM12

Hier die Rückseite der TSM12, keine Lautstärke-Regelung

Das Anschlussfeld des Subs: leider nur ein Eingang

2. Die KS Anlage klingt super, allerdings könnte sie nach unserem Geschmack ein klein wenig „mittiger“ sein. Sehr tiefer Bass und kristallklare Höhen und dazwischen gibt es irgendwie ein kleines Loch. Aber das ist wirklich auf hohem Niveau gemeckert, der Grundsound ist nämlich wirklich spitze! Was uns nicht so gefällt ist, daß alles im Bass sitzt, alle Endstufen und die gesamte Elektronik. Wir hatten den Fall schonmal, daß uns unsere damalige Bassbox kaputt ging, wir konnten aber immerhin mit den Topteilen die Veranstaltung zu Ende bringen. Wenn der Bass der KS den Geist aufgibt, gehen entweder die Topteile gar nicht mehr (wenn die Endstufen defekt sind) oder man muss ohne Bass weiterspielen, was allerings bei den beiden 10“-Boxen dann wirklich nicht mehr so berauschend klingt. Top: Das Gewicht der passiven Topteile natürlich wunderbar niedrig, nur 10 kg. Der Bass mit 30kg schon deutlich schwerer, sollte man dann besser zu zweit tragen.

Der KS-Bass von hinten

Die komplette KS Audio Sat 3.0

KS-Bass von vorn

KS-Bass von vorn

3. Nun die beiden KME-Topteile, getestet Fullrange und im Verbund mit dem Seeburg Subwoofer.Wir hatten früher schonmal 2 KME Monitor-Boxen, die wir aus der Not heraus mal zu PA-Boxen umfunktioniert haben. Das klang zusammen mit einem Sub damals richtig gut und war für uns der Grund, daß wir zu unserem Test auch KME hinzugezogen haben. Die Versio VL 750 überrascht mit einigen durchdachten Details, wie einem kippbaren Hochständerflansch oder einem eingebauten Delay, wenn man sich doch mal eine Delayline bauen muss. Die Box liefert 750 Watt und ist deutlich größer als alle anderen Boxen im Test. Allerdings bleibt das Gewicht dank der komplett digitalen Technik bei erfreulichen 21kg. Und der Klang? Absolut spitze, genauso haben wir uns das eigentlich vorgestellt: brilliante Höhen, durchsetzungsfähige Mitten, die aber nicht plärren und ein erstaunlicher Bass. Das klang fast nach zugeschaltetem Seeburg-Subwoofer, aber der war nicht an. Man kann sich 4 Presets programmieren und so haben wir uns gleich ein Preset gebastelt, daß bei 100 Hz die Bässe rausnimmt. Man kann noch mehr programmieren, EQs, Limiter, Delayzeiten usw., aber für’s Erste reicht uns die Bassabsenkung. Wenn man mal richtig Dampf machte, waren die KME-Boxen die Einzigen, die auch bei sehr hoher Lautstärke noch einen angenehmen Klang produziert haben. Einziger Wehrmutstropfen: Der Hochständerflansch ist nicht so tief wie bei anderen Boxen, dementsprechend geht der Boxenständer nicht so weit hinein und dadurch ist das Ganze etwas instabil und wackelig. Aber dafür werden wir sicher dann eine Lösung finden. Wir behalten auf jeden Fall die KME Versio VL 750 und betreiben sie zusammen mit dem Seeburg Bass.

KME Versio VL 750

...und die Rückseite

4. Last but not least:

unsere gute alte PA302 A! Die bei weitem preisgünstigste Box hat sich wacker geschlagen. Immer wieder mussten wir feststellen, daß die Box erstaunlich gut klingt. Ja, sie wird schnell plärrig und die brillianten Höhen bringt sie auch nicht so recht, aber grundsätzlich ein ausgewogener Klang. Für den Preis echt ein Knaller. Wir werden auf jeden Fall unsere beiden alten PA302A behalten, denn es gibt immer mal Gelegenheiten, bei denen man noch eine oder zwei extra Boxen braucht, sei es für eine Delayline oder einen zweiten Raum, der beschallt werden muss.

Die Thomann-Box PA302 A

...und die Rückansicht

Übrigens: Alle Boxen waren einwandfrei verarbeitet und bis auf die nicht ganz so schicke Thomann-Box auch wirklich edel anzusehen und auf jeden Fall „Gala-tauglich“.

Wir hoffen, wir konnten mit diesem kleinen Vergleichstest dem einen oder anderen Leser weiterhelfen. Es bleibt natürlich unser persönlicher subjektiver Eindruck und im Zweifelsfall hilft es alles nix, dann heißt es zum Händler des Vertrauens fahren und persönlich antesten und -hören.

Zu Besuch in Köln

Samstag, 23. Oktober 2010

Was macht man als Band, die von Berufs wegen jede Woche mehrere Hochzeiten bestreitet, wenn man mal einen Tag eines Wochenendes frei hat? Genau, man fährt zu einer Hochzeit 😉

Schon lange wollten wir unsere Kollegen der Partyband „Lecker Nudelsalat“ aus Köln einmal besuchen. Doch bisher hatte es nicht geklappt, denn sowohl sie als auch wir sind meist zu den verschiedensten Auftritten unterwegs. Wir Musiker können uns leider andere Bands nur äußerst selten anhören, zumeist stehen wir zeitgleich auf unterschiedlichen Bühnen im Lande. Im Falle von „Lecker Nudelsalat“ fanden wir das besonders schade, denn wir finden die Band nicht nur absolut großartig, sondern uns verbindet auch eine längere kollegiale Freundschaft. Immer wieder geben wir uns gegeseitig Tipps und tauschen uns aus rund um unser Musikbusiness, die liebe Technik und die neuesten Trends auf Hochzeiten.

Vor einigen Wochen war es soweit: wir hatten tatsächlich einen Termin gefunden, an dem wir frei hatten und die Band aus Köln einen Auftritt spielte. Also haben wir nicht lange gezögert, uns ins Auto gesetzt und auf den Weg nach Köln gemacht. Nach vorheriger Rücksprache mit dem Hochzeitspaar war es kein Problem, daß wir bei der Hochzeit zuhören. Und unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt: Die Musiker rund um Keyboarder und Sänger Dirk Baumbach haben einen fantastischen Job gemacht! Los ging es als Duo mit Keyboard und Saxophon zum Empfang (am Saxophon der unglaubliche Reto Mandelkow), dann kam Gitarrist Günther dazu und bereicherte den Bandsound zur Dinnermusik. Ab 22 Uhr erschien dann die Sängerin Melanie Nocon als „Sahnehäubchen“ und brachte die Hochzeitsgesellschaft so richtig zum kochen.

Für uns war es ein richtig toller Abend und ein Genuss, unseren Kollegen einmal live zuzuhören. Schade, daß wir so selten Zeit dafür haben. Aber wir sehen uns bestimmt bald wieder…

Winning Back My Ex Girlfriend

Dienstag, 21. September 2010

i want my girlfriend back and
how to get a girlfriend back fast or
text your ex back Get Ex Back

how to win my girlfriend back
How To Get Your Ex Back, How To Bring My Ex Girlfriend Back, etc.

Herzlich Willkommen im neuen Blog der Band Take Two.
Wir geloben Besserung und werden hier die Erlebnisse unseres Musikerlebens und der vielen Auftritte zum Besten geben.