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häufig gestellte Fragen

Herbstfest Riad (Saudi Arabien)
 

       
 
Zum nun schon zweiten Mal in diesem Jahr durfte unsere kleine Band Take Two ins ferne Saudi-Arabien reisen, um dort die Deutsche Botschaft und deren internationale Gäste mit unserer Musik zu erfreuen. Außerdem ist man an uns herangetreten mit der Bitte, ein Benefizkonzert zugunsten der Deutschen Schule Riyadh zu geben, wozu wir natürlich sofort zugesagt haben.
       
 

 
 
  Flughafen Frankfurt im Flugzeug nach Bahrain
 
 

Am Tag der Abreise hieß es bereits 4 Uhr aufstehen, um nach Frankfurt zu fahren. 11.20 Uhr ging der Flug, diesmal zuerst nach Bahrain. Nach 5 ½ Stunden landeten wir sicher im saudischen Nachbarstaat, um gleich darauf nochmal 55 Minuten nach Riad zu fliegen.
Botschaftsmitarbeiter Ralf und ein Kollege (aus dem Jemen) holten uns ab und luden uns gleich zum Essen ein (wir lieben das saudische Essen!!!). Dann haben wir unser neues Quartier bezogen, das wenige Autominuten von der Botschaft entfernt im DQ liegt. Dabei haben wir gleich unsere äußerst netten Nachbarn kennen gelernt, die uns sofort für die morgige Geburtstagsparty eingeladen haben. Das scheinen doch nette Tage hier zu werden…

  Bahrain
 
 
 

Am nächsten Tag um 9 Uhr strahlt die Sonne schon mit voller Kraft vom saudischen Himmel und lässt das Thermometer auf angenehme 28 Grad klettern. Die nächsten Tage sollte es noch wärmer werden auf über 30 Grad. In Deutschland waren zu der Zeit 5 Grad und Nieselregen – da waren wir wirklich froh, hier in Riad zu sein!

       
  Sonnen in Riad   wundervolles Wetter
   
 

Wir sind dann zur Botschaft gefahren und haben uns sehr gefreut, alte Bekannte wiederzutreffen: Frank, Stefan und Stenko. Aber auch einige neue Mitarbeiter sind hinzugekommen und andere arbeiten mittlerweile wieder in Deutschland. Nach einem kleinen Frühstück haben wir zunächst einige Fotos für die TA gemacht (die diese dann später aber leider nicht verwendet hat) und diese dann nach Deutschland gemailt, was sich mit dem saudischen DSL-Netz als langwierige Angelegenheit erwies, aber schließlich doch klappte. Bei der Gelegenheit lernten wir auch den neuen deutschen Botschafter kennen, Herrn Volkmar Wenzel. Er hieß uns willkommen und ließ es sich nicht nehmen, einige Minuten mit uns zu plaudern. Er schien sich sichtlich auf unseren Auftritt zu freuen, was uns wiederum erfreute…

   
  Frühstück in der Botschaft  
   
       
  Deutsche Botschaft   Musiker am Pool
   
 
 

Danach gab es ein Wiedersehen mit Asoka, dem Techniker aus Sri-Lanka, der uns schon beim letzten Mal so freundlich zur Seite stand. Nach ein wenig Fachsimpeln über Musik, Kabel und technische Details kam es ganz überraschend zu einem Anruf vom Radiosender „Landeswelle Thüringen“. René’s Cousine macht dort ein Praktikum und hat „nebenbei“ erwähnt, daß wir in Riad auftreten – das fanden die Verantwortlchen beim Sender wohl sehr interessant und riefen sofort bei uns an. Moderator “Scholle“ führte dann ein telefonisches Interview mit René, daß wenig später über den Äther ging. Die Handy-Verbindung hielt trotz fast 4500 km Entfernung relativ gut und Ihr könnt Euch das Interview hier noch einmal anhören! (nochmal vielen Dank an Carolin! :- )

   
  Techniker Asocca
   
 
 
Am Nachmittag ging es in einen Supermarkt. Da die Gebetszeiten das Leben in Saudi-Arabien maßgeblich bestimmen, kann es sein, daß die Geschäfte schliessen und man raus auf die Strasse gehen muss. In unserem Supermarkt (war einer der ersten in Riad) ging es etwas humaner zu, wir konnten drin bleiben. Die Kassen waren jedoch nicht besetzt, so daß wir ca. 30 Minuten Zeit verbringen mussten, ohne daß wir den Laden hätten verlassen können. Wir nutzten dies, um heimlich einige Fotos zu machen: [Saudi Barbie, Saudi-Überraschungsei, Saudi-Zensur bei Swimmingpool].
       
  Saudi Barbie   Saudi Ü-Ei
   
  Zensur
   
 
 

Abends war dann die Geburstagsfeier bei unseren Nachbarn, wo wir wieder viele nette Leute kennen gelernt haben. Außerdem gab es ein tolles Buffet, ausgerichtet vom 5-Sterne-Hotel „Riad Palace“. Es war ein richtig toller Abend mit sehr interessanten Gesprächen. Wir merken, daß wir uns hier richtig wohl und auch schon ein klein wenig heimisch fühlen – obwohl wir ja erst das zweite Mal hier sind!

       
  Geburtstagsparty   Buffet
       
 
 

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Auftrittes. Doch bevor wir mit dem Aufbau begonnen haben, sind wir noch mit Frank in die Stadt und haben uns mal ein saudisches Autohaus angeguckt: Mycars! Wir sind wahrlich keine Autonarren, aber hier mussten selbst wir staunen und haben feuchte Augen bekommen. Von Ferrari, über McLaren-Mercedes SLR, Bentley, Aston Martin bis Rolls Royce gab es hier wirklich ALLES, was das Saudi-Herz begehrt.

   
  MyCars   My Cars
       
  Rolls Royce   Traumautos in Saudi Arabien
   
  Ferrari für die Musiker
   
 
 
Dann ging es ans Aufbauen! Asoka hatte die Anlage schon soweit stehen und wir brauchten nur noch unsere Instrumente und Mikrophone anstöpseln. Nach kurzem Soundcheck klang alles super und wir waren zufrieden. Die Anspannung stieg aber dennoch lansgsam, denn wir waren nicht sicher, ob wir es wieder schaffen würden, das durchweg international gemixte Publikum zu überzeugen. Über knapp 400 Gäste hatten sich angemeldet und als musikalischens Aushängeschild der deutschen Botschaft lastete ja schon ein gewisser Erwartungsdruck auf uns.
   
  Aufbau der Technik   Herbstfest in Riad
   
 
Doch es lief wieder alles hervorragend! Nach wenigen Takten stürmten die ersten Paare die Tanzfläche und wir merkten gleich, daß das Eis gebrochen war. Diesmal hatten wir auch um eine Sondergenehmigung gebeten, um Fotos machen zu dürfen, was uns auch gestattet wurde. Unser Betreuer und technischer Leiter der Botschaft (Ralf) knipste viele Fotos (die allerdings durch etwas Sand auf der Linse undeutlich geworden sind), von denen Ihr nun hier einige sehen könnt:
   
  Band Take Two   volle Tanzfläche
   
 
Übrigens: Der Dresscode schrieb westlichen Kleidungsstil vor, daher waren weder die Frauen verhüllt noch trugen die Männer ihr traditionelles, weißes Gewand („Thob“). Man kann den Abend wirklich als vollen Erfolg bezeichen. Die Tanzfläche war immer rappelvoll und die Leute hatten sichtlich Spaß – wie wir auch! In den Pausen gaben wir zahlreiche Autogramme, machten Erinnerungsfotos und führten viele anregende Gespräche. Das hat wirklich Spaß gemacht!!!
Anschließend haben wir noch mit den Leuten von der Botsachaft ein wenig zusammengesessen und den Abend mit viel Spaß und Lachen ausklingen lassen… doch am nächsten Tag sollten wir noch einen weiteren Auftritt haben, so daß es nun schnell in Bett gehen musste.
   
  Absacker nach der Party
   
 
 
Dieser zweite Auftritt lag uns besonders am Herzen, denn er sollte im Rahmen des Martinsfestes für die Kinder der Deutschen Schule Riyadh stattfinden. Es handelte sich dabei um eine Benefiz-Veranstaltung, bei der durch den Verkauf von selbstgebackenem Kuchen, arabischen Leckerein und Weihnachtspunsch Geld für die Schule gesammelt werden sollte. Wir haben natürlich sofort zugesagt und freuten uns, mit unserer Musik einen kleinen Beitrag leisten zu können.
   
  auf dem Weg zum Nadj-Compound   der Festplatz
   
 
Der Auftritt fand im „Najd-Compound“ statt, einer Art Kamp oder kleines Dorf, in dem die ausländischen Bewohner (meist Deutsche, Briten, Amerikaner oder Franzosen) weitestgehend westlich leben können, d.h. die Frauen brauchen sich nicht zu verhüllen und die Gebetszeiten spielen hier keine Rolle. Für Saudis besteht hier kein Zutritt und man kann die streng bewachte Einfahrt nur mit zahlreichen Genehmigungen passieren.
Zunächst hieß es wieder “aufbauen“, was bei mittlerweile 30 Grad doch langsam schweißtreibend wurde. Unser Lieblingstechniker Asoka war auch schon da, so daß nach knapp einer Stunde alles fix und fertig aufgebaut und verkabelt war. Nach äußerst zufriedenstellendem Soundcheck gönnten wir uns noch ein wenig Nachmittags-Sonne am Pool des Najd-Compounds.
   
  Nachmittagssonne am Pool
       
   
 
Nachdem um 18 Uhr der Martinsumzug durch das Compound gestartet war, füllte sich ab ca. 19 Uhr der Festplatz nach und nach mit den Kindern und deren Eltern. In der Mitte brannte ein loderndes Lagerfeuer und sogar ein echtes Kamel wurde organisiert, auf dem die Kinder reiten konnten. Auch wir spielten die ersten Lieder und immer mehr Kinder versammelten sich vor der Bühne. Nach wenigen Minuten war die gesamte Fläche vor der Bühne von Kindern in Beschlag genommen, die alle sehr gespannt und aufmerksam zuhörten.
   
  das Kamel für die Kinder   Verkaufsstände
       
  schon fast Weihnachtlich   der Festplatz füllt sich
       
  Martinsfest
   
 
In der ersten Pause, die wir nach knapp 60 Minuten einlegten, passierte etwas, daß wir so auch noch nicht erlebt hatten: eine riesige Kinderschar versammelte sich in einer Traube um uns, so daß wir keinen Zentimeter mehr gehen konnte. Duzende Kinderhände hielten uns die Autogrammkarten entgegen mit der Bitte um Unterschrift und Widmung (gar nicht einfach bei Namen wie „Khalid“ oder „Muhammad“), viele stellten uns Fragen und wollten mit uns fotographiert werden. Nach knapp 30 Minuten Dauer-Autogramm-Schreiben mussten wir weitermachen und die restlichen Kinder auf die nächste Pause vertrösten. Während der Songs saßen die Kids am Bühnenrand, waren hinter der Bühne, an der Seite…. einige schafften es auch immer wieder auf die Bühne, so daß ein ständiges Gewusel um uns herum herrschte. In der folgenden Pause ging es munter weiter mit den Autogrammen, bis die Karten dann irgendwann alle waren. Das hielt die Kinder aber nicht auf, wir durften dann noch Schulhefte und ähnliches signieren…
   
  Autogrammstunde   so viele Kinder
   
 
Über den derartigen positiven Zuspruch waren wir völlig geplättet aber natürlich auch sehr erfreut! Wir spielten dann noch bis ca. 23 Uh. Die Kinder waren längst im Bett, aber einige Erwachsene sind noch geblieben und haben mit uns gesungen und gefeiert. Unter freiem Himmel und bei immernoch 25 Grad war das natürlich ein einmaliges Gefühl! Die Schulleiterin bedankte sich dann zum Abschluß noch mit sehr warmen Worten und hat uns für das nächste Jahr wieder eingeladen. Mal sehen, ob das klappt, wir würden uns freuen!
 
Nachdem wir dann abgebaut hatten sind wir noch zu Ralf und seiner lieben Frau Carola gefahren und haben auf den gelungenen Abend angestoßen, bevor wir dann total erschöpft in unser Quartier zurück und sofort ins Bett gefallen sind.
   
  Familie Bungard
   
 
 
Somit war schon der letzte Tag angebrochen, an dem wir noch eine Fahrt nach Bahrain vor uns hatten. Zuerst haben wir uns noch etwas vor dem Haus gesonnt und ein paar Abschiedsfotos gemacht. Dann ging es nochmal in die Botschaft und dann direkt auf die Autobahn nach Bahrain. Dort gab es einiges zu sehen: Kamel-Transporte, Ölquellen, Öl-Piplines, Kamelherden, ein verlassenes Riesenrad mitten in der Wüste und Kraftwerke, die mit Öl betrieben werden.
   
  Abschiedsfotos   Kameltransport
       
  Ölquelle   Öl- Piplines
       
  Kamelherde   Riesenrad
       
  Kraftwerk Riad
   
 
Nach etwas über 4 Stunden Autofahrt kamen wir an der 26km langen Brücke an, die Saudi-Arabien und Bahrain verbindet – den „King Fahd Causeway“. Diese beeindruckende Bauwerk, daß die beiden Länder über den Persischen Golf verbindet, haben wir überquert, jedoch nicht ohne noch einige Fotos zu machen (trotz Verbot…).
   
  die Brücke nach Bahrain   auf der Brücke
       
 
In Bahrain waren wir dann noch lecker Essen und haben in einem Irish-Pub (wo auch sonst?) auf die tollen Auftritte angestoßen und damit unseren kurzen Gastauftritt in Saudi Arabien gemütlich ausklingen lassen.
       
  lecker Essen in Bahrain   Gulf Hotel Irish Pub
       
 
Auch haben wir bereits Pläne für das nächste Mal geschmiedet und hoffen, daß wir bald ins Land aus 1001 Nacht zurück kehren dürfen! Wir bedanken uns wieder für die tolle Zeit und die aufopferungsvolle Betreuung bei Ralf und Frank (und deren Familien!) und senden viele herzliche Grüße an Stenko, Stefan & Stefan, Asoka, Carmen & Heinz sowie die Deutsche Schule Riyadh! Bis bald, Eure Band Take Two
   
 
   

 

 

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